Ale & Bread
Gentleman's Gin
Gentleman's Gin
50 cl41 Vol.-%
Versandkostenfrei ab CHF 100 innerhalb der Schweiz.
London Dry Gin nach einer Rezeptur aus den 1920er-Jahren, gebrannt in der Brennerei Aktienmühle in Basel. Sieben Botanicals: Wacholder, Angelikawurzel, Zitronenschalen, Wermut, Kardamom, Nelken und Isländisches Moos. Jede Flasche versiegeln wir von Hand mit rotem Wachs.
Im Glas steht der Wacholder vorn, danach kommen Zitrus und der Körper der Wurzeln, am Schluss Kardamom und Nelke.
Im Negroni ist er die klassische Wahl, weil der Wacholder nicht unter dem Campari verschwindet; ebenso im Dry Martini, im Gin & Tonic und im Gin & Dubonnet.
Die Etikette hat der Grafiker und Fotograf Christian Watson entworfen. Prämiert unter anderem von der IWSC und der Frankfurt Spirits Trophy.
0,5 l · 41 Vol.-%
Wie der Gentleman's entsteht ↓
Die Rezeptur stammt aus den 1920er-Jahren und lag in einem Archiv; gefunden hat sie der Brennmeister, der damals für uns produzierte. Solche Rezepte stehen nicht im Internet, sondern in Büchern, und man kommt an sie heran, wenn man Zugang zu diesen Büchern hat. Wir haben sie nachgebrannt, leicht geändert, bis sie uns passte, und seit 2018 nicht mehr verändert.
Von vier Destillationen findet eine in der Pot Still statt und drei auf den Glockenböden der Verstärkerkolonne. Entscheidend ist das bei der Nelke, von der wir die Kopfnoten wollen und nicht die schweren Öle, die darunter liegen; dafür braucht es die Böden. Viele Brennereien destillieren Gin ohne Kolonne, und sie kommen damit zu guten Ergebnissen, aber zu diesem hier kämen sie nicht.
Gefiltert wird nicht. Am Anfang haben wir kaltfiltriert und später damit aufgehört, denn wer die Menge der Botanicals im Griff hat, findet am Schluss kein Öl im Destillat, das wieder herausgefiltert werden müsste. Die Kaltfiltration nimmt immer auch Aroma mit, und es ist ein merkwürdiger Umweg, erst zu viel hineinzugeben und es danach wieder zu entfernen.
Isländisches Moos wächst nicht nur in Island. Es ist bitter, man braucht wenig davon, und es wirkt antibakteriell, womit sich zur Apothekerflasche ein Kreis schliesst, den wir so nicht geplant hatten.
Das Wachs wird im Schmelzgefäss erwärmt, nie über hundert Grad, und pro Flasche dauert das Versiegeln rund zwanzig Sekunden. Wie das Wachs über den Hals läuft, hängt davon ab, wie man die Flasche hält, weshalb kein Siegel dem anderen gleicht. Vorher haben wir Schellack probiert, der bröckelte, und Bienenwachs, das im Sommer über dreissig Grad weich wurde und dessen Geruch einzelnen Kunden auffiel.
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Aus unserer Brennerei in Basel
Wir brennen an der Gärtnerstrasse 46 in Kleinbasel, auf einer Pot Still, in Chargen von 300 Litern. Zehn Schweizer Gins stehen im Sortiment, neun davon brennen wir hier — die eigenen Marken ebenso wie Gin, den wir für andere brennen.
Wer wissen will, was in der Flasche daneben steckt, sieht das ganze Sortiment auf einen Blick.
- Standort
- Aktienmühle, Gärtnerstrasse 46, Basel
- Destillation
- Pot Still
- Charge
- 300 Liter
- Sortiment
- 10 Schweizer Gins, 9 davon hier gebrannt
- Eigener Gin
- ab 10 Flaschen