Neun Schweizer Gins — acht davon aus derselben Destille. Wir brennen in der Brennerei Aktienmühle an der Gärtnerstrasse 46 in Kleinbasel, auf einer Arnold Holstein Pot Still, in Chargen von 300 Litern. Und zwar nicht nur für uns.
Unsere eigenen
Der Gentleman’s Gin folgt einer Rezeptur aus den 1920er Jahren: sieben Botanicals, vierfach destilliert, jede Flasche von Hand mit Wachs versiegelt. Der Gin de Bâle ist der Basler unter ihnen — Wacholder im Zentrum, Zitronenschalen für die Frische, Fichtennadeln für die harzige Tiefe, Goldmedaille am Concours International de Lyon. Lumberjack’s ist ein Old Tom: gesüsst mit kanadischem Ahornsirup, gebrannt über einem Feuer aus Holz der umliegenden Wälder. Fisherman’s geht ans Meer — Yuzu, Matcha, Nori, Fleur de Sel. Und der Flaneur ist der zitrischste: Orange, Pomelo, Grapefruit.
Bei uns gebrannt, andere Marke
Nakal ist ein New Western Dry mit Pandan, Kalamansi und Cassia, 46 % vol. Gryff kommt von vier Freunden aus Kleinbasel — floral, mit Veilchen und Lavendel, der Wacholder bleibt im Hintergrund; dazu der Gryff Apple. Beide entstehen auf unserer Anlage. Wer einen Gin nach eigener Rezeptur will, findet den Weg dorthin unter Contract Distilling, ab zehn Flaschen.
Aus den Bergen
Der Davos Gin ist der einzige, der nicht hier entsteht: Bergkräuter, schonend destilliert und mit Rötali aus Davos kombiniert.
Welcher Gin für welchen Drink
Im Negroni ergeben Gentleman’s, Gin de Bâle und Flaneur drei verschiedene Ergebnisse — vom klassischen bitteren Gleichgewicht bis zum hellen Drink mit Schalenaromen vorn. Rezept, Verhältnis und Vergleich stehen auf der Negroni-Seite.
Was man sonst damit macht, steht auf Serves — zehn Drinks mit Mengen in Zentilitern, Anleitung Schritt für Schritt und zu jedem der Grund, warum er so gebaut ist.